Man sieht sie immer noch, die Leute mit den Stöcken. Es hat sich schon lange herum
gesprochen, dass diese Art der Fortbewegung äußerst gesund sein soll. Allerdings nur,
wenn man es richtig macht. Im Grunde genommen tut sich jeder etwas Gutes, wenn er
sich im Wald bewegt, mit oder ohne Stöcke. Die Stöcke haben dabei jedoch den großen
Vorteil, dass man kann sich gegen Bären und Wölfe besser verteidigen kann.
Es gibt gegenüber den anderen Laufsportarten noch einen weiteren Vorteil, die ganzen
Muskelpartien des Oberkörpers werden mit beansprucht. Leider treffen wir im Wald
immer wieder Privatwalker, bei denen sich der Oberkörper nicht richtig bewegt. Die haben
teilweise falsche Stöcke, oder die falsche Stocklänge, andere stützen ihren Körper,
anstatt ihn nach vorne zu schieben. Hierbei können die Stöcke nutzlos oder sogar schädlich sein und zu körperlichen Beschwerden führen. Also, es ist nicht so leicht, wie es aussieht.
Unser Betreuerteam weiß, wie man es richtig macht, und bleibt durch mehrere Weiterbildungsmaßnahmen im Jahr, stets auf dem neuesten Stand.
Für den Grundlagenkurs ist Klaus Müller zuständig, er hat neben dem Fachwissen auch noch das notwendige Material auf Lager. Wer bei ihm einen Kurs besucht hat, könnte zwar
theoretisch alleine, aber mit viel mehr Spaß bei uns in der Gruppe mitlaufen.
Das fängt unten bei Ernst Müller an, der überfordert niemanden, da kommen auch die
Anfänger nicht aus der Puste. Schon etwas schneller bewegt sich Karl Steck
mit seiner Gruppe,da kann es einem schon mal recht warm werden, aber auch hierbei wird auf die Schwächeren Rücksicht genommen.
Wenn man nur einen Strich sieht und vom Sog fast umgerissen wird, dann ist Bernd Dangelmaier mit seiner Gruppe unterwegs. Wer hier mitläuft sollte topfit sein und auch am Berg nicht schlapp machen.
Inge Steck, welche diese Sportart auch beherrscht, jedoch lieber die schnelle Laufgruppe leitet, übernimmt aber auch "gerne" eine unserer Gruppen. Man kann hierbei zusätzlich noch eine wirkungsvolle Gymnastik verpasst bekommen.
"Last not least" haben wir mit Dieter Ebmeier einen Spezialisten im Team, der auch
als Trainer der Leichtathletik-Jugend einen hervorragenden Ruf genießt. Durch diese
Mehrfachbelastung kann er sich nicht durchgehend um eine Gruppe kümmern, sondern
ist mehr "begleitender Berater". Er erkennt jeden Fehler und dessen Ursache sofort und
kann mit entsprechender Sachkenntnis diese Dinge abstellen. Obwohl er etwas ruhiger
treten wollte, ist er immer noch der treibende Motor im Hintergrund und entdeckt für uns an Wochenenden neue Walking-Strecken im Alb- und Schwarzwaldgebiet.
Bei uns ist die Saison nie zu Ende, denn wir laufen das ganze Jahr, im Winter allerdings
zu etwas früheren Zeiten, als im Sommer. Eine Art inoffizieller Abschluss ist, wie in jedem
Jahr, der "Simmersfelder Halbmarathon". Hier versuchen wir natürlich wieder alle
Pokale abzuräumen. Es geht dabei aber nicht um Geschwindigkeit, sondern um Alter
und Anzahl der Teilnehmer.